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F. KREYENBÜHL - DR. KRAMER - PROF. DR. ZANDER |
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Trotz allem konnte sich die "Nigra" auf Dauer nicht halten. Wie KREYENBÜHL selbst schreibt, hielt er am eigenen Stand auch Carnica Völker. In die Schweiz waren zum damaligen Zeitpunkt nach Angaben von Dreher bereits 150.000 Völker der Carnicarasse aus Slowenien importiert worden. So ist davon auszugehen, dass die "Nigra" keine reine Mellifera darstellte und es in den Folgegenerationen immer wieder zu Aufspaltungen kam. Das seinerzeit von Zander nach Deutschland eingeführte Material war bereits erheblich verkreuzt. Die damals Verwendung findenden unsicheren Belegstellen trugen ein übriges zur Verschlechterung des Stammes bei. Das Material war unausgeglichen, nervös, teilweise sogar aggressiv. Auch das Brutverhalten entsprach nicht mehr den sich zur Frühtracht hin verschiebenden Trachtverhältnissen und dem nach dem Krieg einsetzenden Trend zu größeren Beuten. Aber besonders die zunehmende dichtere Besiedelung verlangte eine ausgesprochen friedfertige Biene, so dass mehr und mehr Imker von dieser Biene Abstand nahmen. So fanden sich nach dem 2. Weltkrieg kaum noch Züchter, die bereit waren, sich mit der "Nigra" zu beschäftigen. Ende der 60er Jahre war in Deutschland kein anerkannter "Nigrazüchter" mehr registriert. Heute erfährt die Zucht der "Nigra" in der Schweiz eine gewisse Renaissance. Mit den Mitteln einer exakten Merkmalskontrolle, mit sicheren Landbelegstellen und der instrumentellen Besamung versucht man, eine Nigra auf der Basis der MELLIFERA herauszuzüchten, ohne das es in den Folgegenerationen zu Aufspaltungen kommt.
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 Mellifera-Züchter ~ Mellifera-Breeders in Europe
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